Die meisten Menschen werden in schweren Lebenssituationen nicht mehr automatisch getragen, weil sich die Systeme, in denen wir leben, grundlegend verändert haben. Institutionen treten heute an die Stelle, die früher der Großfamilie galt. Das ist einer der Gründe, warum wir unser ganzheitliches, gewachsenes Netzwerk von Therapeuten und Fachkräften als Sprungtuch zur Verfügung stellen. Es ist wichtig, dass der Fall ins Bodenlose gebremst und abgefangen wird, denn nur dann ist es Menschen in Extremsituationen möglich, in absehbarer Zeit wieder am Leben teilzunehmen. Darum entwickelt Herzblut zusammen mit den betroffenen Familien individuelle "Fahrpläne", um möglichst schnell und nachhaltig wieder am Leben teilnehmen zu können.

 

Um das erreichen zu können ist es wichtig, möglichst früh in die Begleitung und Neuorientierung eingebunden zu sein, was bedeutet, dass Herzblut eine enge Zusammenarbeit mit betroffenen Institutionen wie Spitälern, Pflegeheimen, Hospizen, Schulen, usw. pflegt und anstrebt, um zu informieren und weiterzubilden. Denn auch dort fehlt es an speziellen Schulungen im Umgang mit dem Tod, Trauer und schwerwiegenden Schicksalsschlägen. Auch Pflegekräfte oder Pädagogen können mit wenig Aufwand viel Druck aus akuten Situationen nehmen und betroffenen Kindern und Familien aus ihrer Machtlosigkeit helfen. Das hat zur Folge, dass alle Beteiligten wieder handlungsfähig werden und somit nicht traumatisiert zurückbleiben.

 

 

Situationen, in denen Herzblut begleitet und in denen Sie sich an uns wenden können:

                    • Trauernde Kinder
                    • Erkrankte Kinder
                    • Verunglückte Kinder
                    • Verstorbene Kinder
                    • Stillgeborene Kinder
                    • Fehlgeburten
                    • Kinder mit Behinderungen
                    • Kinder mit Essstörungen
                    • Scheidungskinder
                    • Depressive Kinder
                    • Kinder, die anders sind